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Dekarbonisierung

 

  • 80 000 t Tonnen eingespartes CO₂

Anlage zur Nutzung alternativer Brennstoffe: Ein Schritt zu nachhaltigerer Produktion

Eine neue technologische Anlage ermöglicht den effizienten Einsatz alternativer Brennstoffe und trägt maßgeblich zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Kohle oder Petcoke bei. Zu den alternativen Brennstoffen zählen unter anderem verschiedene Arten von energetisch verwertbaren Abfällen – beispielsweise aufbereitete Siedlungsabfälle oder industrielle Reststoffe, die andernfalls auf Deponien entsorgt würden.

Die Anlage ist so konzipiert, dass eine sichere, stabile und umweltfreundliche Verwertung dieser Materialien gewährleistet ist, ohne die Produktionsqualität oder die Umwelt zu beeinträchtigen. Dadurch wird der CO₂-Fußabdruck des Zementwerks deutlich reduziert und gleichzeitig die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft sowie die Energieeffizienz unterstützt.

Rohožník gibt Bauabfällen ein zweites Leben

Seit September 2024 setzt das Zementwerk Danucem Rohožník ein Projekt um, das Technologie und Nachhaltigkeit vereint. Dank der ARM-Linie werden recycelte Baumaterialien als Ersatz für Ton genutzt – ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Natur und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.

Das Projekt umfasst ein Fördersystem, das die ARM-Linie mit den Tonbunkern verbindet. Derzeit befindet sich die Linie in der Testphase. Die Modernisierung des Standorts beinhaltet zudem ein neues Frachttor sowie einen geplanten LKW-Parkplatz zur Verbesserung der Logistik.

Unterstützt durch den Modernisierungsfonds der Slowakischen Republik unterstreicht das Projekt seine nationale Bedeutung. Trotz administrativer Herausforderungen führte es zu optimierten internen Prozessen und besserer Zusammenarbeit. Die ARM-Linie ist ein Beispiel dafür, wie technischer Fortschritt und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.

Dekarbonisierung: Unser Weg zu Net Zero

Unsere Gesellschaft ist auf Beton und Bauwesen angewiesen – von Wohn- und Geschäftsgebäuden bis hin zu Verkehrsnetzen und Infrastrukturen, die die Wirtschaft am Laufen halten. Gleichzeitig wissen wir, dass die Bauindustrie CO₂-intensiv ist und zum Klimawandel beiträgt.

Deshalb setzen wir bei Danucem auf innovative Lösungen, um den CO₂-Ausstoß in allen Bereichen zu senken und haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 wollen wir die CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2020 um 30 % reduzieren und bis 2050 Klimaneutralität erreichen.

Die Umsetzung ist bereits in vollem Gange. Wir ersetzen fossile Brennstoffe durch alternative Brennstoffe aus Abfallmaterialien, die das Potenzial haben, die Emissionen, um bis zu 30 % zu senken. Zudem nutzen wir alternative Rohstoffe wie luftgekühlte Schlacke (ACS), um den Bedarf an Kalkstein als Primärrohstoff zu verringern.

Parallel dazu entwickeln wir CO₂-arme und CO₂-neutrale Zemente, die eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Portlandzement darstellen – mit geringeren Emissionen und höherer Umweltverträglichkeit.

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